Gewusst wie!

Gewusst wie!


Lässt sich Kuchen auf Vorrat backen?

  • Kuchen auf Vorrat zu backen und dann einzufrieren, ist eine gute Möglichkeit, liebe Überraschungsgäste mit Selbstgebackenem zu verwöhnen. Allerdings solltest Du darauf achten, dass der Kuchen vor dem Einfrieren sorgfältig in Folie eingeschlagen wird, um Gefrierbrand zu verhindern. Verpack den gebackenen Kuchen noch im lauwarmen Zustand und friere ihn direkt nach dem Abkühlen ein. So behält er seine Frische. Deko-Teile wie Marzipan und Puderzucker besser nicht mit einfrieren, sondern den Kuchen nach dem Auftauen frisch dekorieren. Zum Auftauen die Folie entfernen und den Kuchen z.B. schnell in der Mikrowelle oder 6 bis 8 Stunden bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Garprobe – wann ist der Kuchen fertig?

  • Wenn Du unsicher bist, ob Dein Kuchen durchgebacken ist, steck vorsichtig ein dünnes Holz- oder Metallstäbchen hinein. Wenn beim Herausziehen des Stäbchens kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen gar.
  • Garprobe bei Hefegebäck: Klopf mit dem Daumen oder Fingerknöchel auf die Rückseite des Hefegebäcks. Klingt es hohl, ist das Gebäck (z.B. das Brot) durchgebacken.
  • Garprobe bei Biskuit: Drück mit den Fingerspitzen vorsichtig auf die warme Teigplatte. Federt sie sofort zurück, ist der Teig perfekt.

Warum muss Hefeteig „gehen“ und was ist der Unterschied zwischen frischer Hefe und Trockenhefe?

  • Hefegebäcke müssen vor dem Backen an einem warmen Ort ruhen. Ideal ist eine Temperatur von 35-40 °C. Das Volumen muss sich dabei deutlich vergrößern.
  • Hefen sind mikroskopisch kleine Pilze, die wegen ihres starken Gärvermögens als natürliches Backtriebmittel verwendet werden. In der Ruhephase spalten sie den in Nahrungsmitteln enthaltenen Zucker auf und wandeln ihn in Alkohol und Kohlendioxid um. Je wärmer die Umgebung dabei ist, desto besser geht der Hefeteig auf und kann sein Volumen bis auf sein Doppeltes ausweiten. Während der Gärung nimmt die im Teig eingeschlossene Gasmenge zu. Dadurch bilden sich die typischen Luftbläschen und die gewünschte Porung im Teig.
  • Frische Hefe ist ein Backtriebmittel, das auf biologische Art den Teig lockert: Auf Melasse (Zuckersirup) gezüchtete Hefesporen entwickeln bei Wärme Kohlendioxyd, das den Teig mit kleinen Bläschen lockert. Durch den Umsetzungsprozess bilden sich zudem Zuckerstoffe, die dem Brot Aroma und lange Frischhaltung geben. Trockenhefe ist in der Anwendung und Wirkung mit Frischhefe gleichzusetzen. Der Haltbarkeit wegen wird der Frischhefe durch behutsames Trocknen das Wasser entzogen und in die für die Trockenhefe typische Granulatform gebracht.

Welche Grießsorte eignet sich für welches Gebäck?

  • Weichweizen-Grieß wird aus Weichweizen (botanisch „Triticum aestivum“), also der gängigen Weizenart, gemahlen. Er wird besonders cremig-weich und locker, eignet sich daher besonders für Grießbrei, Desserts und Kuchen.
  • Hartweizen-Grieß wird aus Hartweizen (dem sogenannten Durum) gemahlen, der auch die Grundlage für viele Teigwaren ist. Beim Kochen wird er locker, bleibt aber schnittfest und ist daher optimal für Klöße, Aufläufe und Suppeneinlagen geeignet.
  • Vollkorn-Grieß wird aus ungeschältem Weizen hergestellt, so dass hier alle Bestandteile des vollen Korns enthalten sind. Er ist reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Durch seinen kräftig-kernigen Geschmack ist er für herzhafte und deftige Zubereitungen optimal geeignet.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.